🚨 Im Notfall: Polizei: 110 Bank/Karten-Sperre: 116 116 → Was jetzt zu tun ist
Verbraucher

Internetbetrug

Der Sammelbegriff für alle Betrugsformen im Netz. Was 2026 die häufigsten Maschen sind und wie du dich schützt.

Was alles unter Internetbetrug fällt

Internetbetrug ist ein Sammelbegriff. Wichtige Untergruppen:

  • Phishing: Datendiebstahl über gefälschte Webseiten - mehr in Phishing erkennen
  • Fake-Shops: Webshops ohne echte Lieferung - mehr in Fake-Shops
  • Marktplatz-Betrug: auf eBay, Kleinanzeigen, Vinted
  • Subscription Traps / Abo-Fallen: getarnte Verträge - mehr in Abo-Fallen
  • Romance Scam: Liebes-Betrug - mehr in Romance Scam
  • Krypto-Betrug: Trading-Plattformen, ICOs - mehr in Krypto-Betrug
  • Identitätsdiebstahl: Missbrauch fremder Daten

Die häufigsten Online-Maschen 2026

1. Falsche Banking-Seiten

Nach Phishing-Mail landet das Opfer auf gefälschter Banking-Seite, gibt Login und TAN ein. Täter nutzen die Daten sofort für Überweisungen.

2. Marktplatz-Betrug auf Kleinanzeigen

Falsches Verkaufsangebot für beliebte Artikel (iPhone, Konsolen, E-Bikes). Vorkasse, dann nichts. Oder: Fake-Käufer mit gefälschtem PayPal-Beleg.

Typische Variante: Schein-Käufer schickt Link zu „Kleinanzeigen-Bezahlung“ - ist Phishing-Seite.

3. Anlage-Betrug über Werbung

Werbung mit prominenten Gesichtern („Markus Lanz investiert in Trading-Plattform“). Führt zu gefälschten Trading-Plattformen. Mehr in Investitionsbetrug.

4. Falsche Streaming-/Software-Angebote

Gefälschte Netflix-, Disney-, Adobe-Angebote. Karten-Daten werden missbraucht.

5. Romance Scam

Soziale Plattformen, Dating-Apps. Wochen- oder monatelange Beziehungs-Pflege, dann Geld-Anfrage. Mehr in Romance Scam und Bezness.

6. CEO-Fraud / BEC

Im Geschäfts-Bereich: gefälschte E-Mails vom Geschäftsführer mit Überweisungs-Anweisung. Mehr in BEC und CEO-Fraud.

Schutz-Verhalten online

  • Multi-Faktor-Authentifizierung überall aktivieren (Mehr in Passwörter und MFA)
  • Eindeutige Passwörter mit Passwort-Manager
  • Software aktuell halten (Browser, Betriebssystem, Antivirus)
  • Keine Links aus E-Mails anklicken - immer manuell Website eintippen
  • Bei Geld-Transaktionen: sichere Zahlungs-Methoden (Mehr in Sichere Online-Zahlungen)
  • Bei Marktplätzen: Plattform-Zahlung nutzen, nicht direkte Überweisung an Verkäufer
  • Bei Unsicherheit: Verbraucherzentrale fragen (kostenfreie Erstberatung)

Was tun bei Betroffenheit

  1. Passwörter sofort ändern (an allen betroffenen Accounts)
  2. Bank kontaktieren (Sperr-Hotline 116 116)
  3. Antivirus-Check, falls Schadsoftware möglich
  4. Anzeige bei der Polizei
  5. Internetwache des Bundeslandes als Alternative

Online-Anlaufstellen

  • BSI Bürger-CERT: Warnmeldungen und Hilfe (bsi-für-bürger.de)
  • Polizeiliche Kriminalprävention: polizei-beratung.de
  • Verbraucherzentrale: verbraucherzentrale.de
  • Internetwache des Bundeslandes: bundesland-spezifische URLs
  • Watchlist Internet: watchlist-internet.at (österreichisch, aber sehr informativ)

Du brauchst Hilfe?

Bei akuter Betroffenheit: Polizei 110 oder Sperr-Hotline 116 116. Bei IT-Sicherheits-Fragen im Unternehmen hilft SEO NW.

SEO NW Agentur